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Lebensräume

 

Das Ampertal ist, wie die meisten Landschaften in Mitteleuropa, durch die menschliche Nutzung überprägt. Ohne den Einfluss des Menschen würde der größte Teil der Flächen mit Wald bedeckt sein. Im Talgrund, wo es zu Überflutung oder Grundwasseranstau kommt, würden Auwälder oder Erlen-Bruchwälder wachsen, an den Hängen dagegen flächendeckend Mischwälder mit Eichen und Buchen. Nur Kiesinseln in der Talaue oder Hangquellmoore an den Hangkanten würden vermutlich baumfrei bleiben. Trotz der menschlichen Aktivität konnten sich im Ampertal noch natürliche oder naturnahe Lebensräume halten:

 

Ökologisch wertvolle Lebensräume der Naturlandschaft:

 

Die Amper selbst als Fließgewässer mit dem Übergang zum Land

Auwald

Erlenbruch bei Inkofen
Erlenbruch bei Inkofen

Laubreiche Wälder an den Hängen des Tals

Altwässer in allen Verlandungsstadien (Röhricht, Schwimmblattzonen, etc.), (in der Zahl aber erst durch die Korrektion entstanden)

Hangquellen mit Niedermooren oder Quellwäldern

 

Ökologisch wertvolle Lebensräume der Kulturlandschaft:

Ausgehend von der Vielfalt der naturräumlichen Bedingungen und einer traditionellen bäuerlichen Landwirtschaft entstand die Kulturlandschaft mit weiteren naturschutzrelevanten Lebensräumen. Der Fortbestand dieser Habitate und deren Pflanzen- und Tierarten ist deswegen von einer entsprechenden Nutzung abhängig.

 

Streuwiesen auf Niedermoor und Stromtalwiesen

Bäche und Gräben

Extensiv genutzte Wiesen (Wiesenbrütergebiete)

Halbmagerrasen an den Hangleiten und auf den Brennen

Heckengebiete

Streuobstwiesen

Kiesgruben

 Letztes Update dieser Seite: 11. Mai 2009
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