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Der LPfV unterstützt vorbildlichen Einsatz einer Familie aus Au bei der Renaturierung des Rudertshauser Grabens

Renaturierter Graben
Renaturierter Graben

 

Der Rudertshauser Graben wurde wie viele unserer Fließgewässer 3. Ordnung  vor mehreren Jahren begradigt, um den Hochwasserabfluss zu beschleunigen und die angrenzenden Flächen nutzbar zu machen. Heute wissen wir, dass sich durch solche Maßnahmen die Hochwassersituation im Allgemeinen verschärft hat und eine hohe Erosionsgefahr insbesondere der Bachsohle besteht. Der Rudertshauser Graben ist heute stark eingetieft und es fehlen die typischen Strukturen eines naturnahen Baches wie die Ufervegetation und die Vielgestaltigkeit des Bachbettes, die unterschiedlichste Lebensräume für unsere heimische Flora und Fauna bilden.

Itta und Erich Holzmeier aus Au stellten dem Landschaftspflegeverband ihr Grundstück für eine Renaturierung zur Verfügung. Der LPfV-Freising konnte mit Fördermitteln von der Regierung von Oberbayern und dem Einverständnis der Unteren Naturschutzbehörde in Zusammenarbeit mit einem sehr versierten Baggerfahrer die etwa 100 mtr. lange Bachstrecke renaturieren. Dadurch wurden naturnahe Standortverhältnisse geschaffen, die das Selbstreinigungsvermögen, die Artenzusammensetzung und den Hochwasserschutz positiv beeinflussen. Die naturnahe Gestaltung des Bachlaufes bewirkt schon jetzt durch die leichte Mäandrierung eine Verminderung der Fließgeschwindigkeit und einer Verlängerung der Fließstrecke. Die Ufer entlang des Gewässers sind durch Jutegewebe und eine Ansaat mit standortgerechten Pflanzen gegen Erosion gesichert.

Die Grundstücksbesitzer, der in vorbildlicher Weise das Grundstück gekauft hat, beteiligte sich an der Renaturierung, indem er die Anpflanzung selbst durchführte und mit viel Sorgfalt das Grundstück in Zukunft pflegen wird.

 

 Letztes Update dieser Seite: 19. März 2009
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