Sie befinden sich hier:  Home » Landratsamt » Behördenwegweiser » Bauen und Umwelt (Bauamt / Umweltamt) » Energieberatung im Landratsamt » Energietipp - Billiges Anfängerset zum Stromsparen »


Energietipp - Billiges Anfängerset zum Stromsparen

Anfängerset zum Stromsparen
Anfängerset zum Stromsparen

Strom schläft nie. Das kennt man aus der Werbung. Leider haben auch Stromzähler und Strompreise Schwierigkeiten mit dem Einschlafen. Dies merken viele Verbraucher erst, wenn die Jahresabrechnung des Stromversorgers im Postkasten liegt. Dann ist es zwar zu spät, um die aufgelaufenen Kosten zu verringern, aber man kann zumindest dafür sorgen, dass es nächstes Jahr besser wird. Mit geringem finanziellen Aufwand und minimalem Einsatz von Zeit lässt sich schon verhältnismäßig viel erreichen.

Dreh- und Angelpunkt ist die nähere Beschäftigung mit dem Thema Stromverbrauch. Der Einstieg ist einfach. Das Set für Anfänger besteht aus einem Blatt Papier und einem Stift. Als erste Maßnahme sollte man sich einen Überblick über die Entwicklung des Stromverbrauchs der letzten Jahre verschaffen. Die Werte kann man den Jahresabrechnungen entnehmen. Detailliertere Werte erhält man, wenn man den Stromverbrauch monatlich abliest und in einer Tabelle festhält, die man am besten in der Nähe des Stromzählers ablegen. Dann kann der Stromverbrauch der einzelnen Monate gleich vor Ort verglichen werden.

Wer wissen will, wie viel Strom eigentlich nachts verbraucht wird, wenn alles schläft (außer dem Strom natürlich), schreibt als letztes am Abend und als erstes am Morgen den Zählerstand auf. Womöglich wird man überrascht sein, wie viel Strom in den stillen Stunden über den Zähler läuft. Im Winter erfasst man mit dieser Maßnahme den nächtlichen Verbrauch der Heizung, der Kühlgeräte und natürlich aller Elektrogeräte, die auf Standby sind.

Mit einer etwas durchdachten Einteilung der Ablesung (Winter, Sommer, Tag, Nacht, Wochenende, Urlaub) lässt sich mit dieser einfachen Maßnahme schon einiges über seine Stromverbraucher erfahren. Wer es genauer wissen will, kann ein Strommessgerät verwenden. Es wird einfach zwischen Elektrogerät und Steckdose gesteckt. Messgeräte kann man bei den Stromversorgern ausleihen oder im Elektrofachhandel für ca. 20 € kaufen.

Durch die Messungen erhält man nahezu automatisch eine neue Einstellung zu den einzelnen Elektrogeräten und man fragt sich unwillkürlich, was dieses und jenes Gerät wohl verbraucht und wie lange es pro Tag Strom aus der Steckdose und Geld aus der Spardose zieht. In Einzelfällen fragt man sich natürlich auch, welchen Zweck das Gerät haben soll und wer das Gerät überhaupt gekauft hat. Als Folge dieser Überlegungen ergibt sich häufig ein geringerer Verbrauch und damit auch eine geringere Jahresrechnung.

Was kann man mit wenig Aufwand konkret tun, um Strom einzusparen:

 

Steckerleisten kann sich jeder leisten; sie trennen die Standby-Geräte vom Netz

Energiesparlampen sparen nicht nur Strom, sondern auch Geld

das Programm „Kochwäsche" sollte so selten wie möglich verwendet werden

dem Kühlschrank ist es mit 7°C bereits kalt genug, die Gefriertruhe ist mit - 18 °C zufrieden

Wäschetrockner, die wie eine Leine aussehen, haben den geringsten Stromverbrauch

ein Glasdeckel auf den Kochtopf sorgt nicht nur inhaltlich, sondern auch energetisch für mehr Durchblick

 

 

Das Anfängerset zum Stromsparen besteht aus einem Blatt Papier und einem Stift, Steckerleiste und Energiesparlampe sind für Fortgeschrittene, der Profi benutzt ein Messgerät.

 

 

 Letztes Update dieser Seite: 23. Juni 2010
nach oben

Copyright Landratsamt Freising, 2007