Das alte Haushaltsgerät hat den Geist aufgegeben und nun muss ein neues her. Dies wird die Geldbörse entsprechend belasten. Zusätzlich werden die steigenden Strompreise weitere Löcher ins Portemonnaie reißen. In dieser Situation wäre es günstig, wenn man am Gerät den zukünftigen Stromverbrauch ablesen könnte. Das EU-Label bietet neben anderen Angaben, wie z.B. Wasserverbrauch oder Lautstärke, genau diese Information.
Das EU-Label gibt es für Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Elektrobacköfen, Raumklimageräte und Lampen. Der Energieverbrauch wird nicht nur als Zahl angegeben, sondern auch als Balken in so genannten Energieeffizienzklassen dargestellt, die von A - G reichen. Der grüne Balken bei A signalisiert einen guten Wert, der rote Balken bei G einen sehr schlechten Wert. In dieser „Stromfresserklasse" gibt es allerdings sowieso kaum noch Geräte. Die Entwicklung in der Industrie geht eher in die andere Richtung. Kühl- und Gefriergeräte sind z.B. mittlerweile so energiesparend, dass dafür extra zwei Untergruppen geschaffen wurden A + und A ++. Die Einsparung an Strom und damit auch Geld kann bei einer A-Klasse über die Hälfte der B-Klasse betragen. Plan B ist nicht nur im Leben, sondern auch beim Kauf von Elektrogeräten die ungünstigere Alternative.
Die Stadtwerke Freising geben ihren Kunden übrigens einen Energiesparbonus von 30 €, wenn ein Energiespargerät (Kühlgeräte: A+ und A++-Klasse; Waschmaschinen, Wäschetrockner, Spülmaschinen, Einbauherde und -backöfen: A-Klasse) gekauft wird. Die Entsorgung des alten Gerätes und der Kauf des Neuen sind schriftlich nachzuweisen (Entsorgungsnachweis und Rechnung vorlegen).

- Ein Kühlgerät der Energieeffizienzklasse A ++ spart Energie und Geld
