Die zweite Sommertour von Landrat Michael Schwaiger führte am Montag, den 2. August nach Rudelzhausen und Attenkirchen, um dort zum Thema „Energiewende 2035“ alternative Energieanlagen zu besichtigen. An Bord des Busses waren rund 25 Leute.
Der Rudelzhausener Bürgermeister Konrad Schickaneder und Landwirt Georg Brunner nahmen die Gäste in Empfang. Brunner hat vor drei Jahren auf seinem Hof eine drehbare Solarhalle errichtet, mit der er im Jahr ca. 40.000 kWh Strom produziert. Das entspricht dem Bedarf von ca. 10 Haushalten. Danach besichtigte die Gruppe das Biomasseheizkraftwerk der Fa. Südwärme.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause im Golfclub Tegernbach ging es gegen 13 Uhr nach Pfettrach bei Attenkirchen, um sich von Landwirt Gerhard Rieger seine Freiflächenfotovoltaikanlage zeigen zu lassen. Bürgermeisterin Brigitte Niedermeier begleitete den Landrat und seine Gäste danach nach Attenkirchen, um ihnen das Projekt „Solare Nahwärme“ zu erläutern und zu zeigen. Die bei Sonnenschein durch die Solaranlage erzeugte Wärme geht entweder über das Nahwärmenetz direkt zu den Verbrauchern oder in einen 500 m³ Erdbeckenspeicher.

- vor der drehbaren Solarhalle in Rudelzhausen

- Der Heizkessel im Biomasseheizkraftwerk

- Besichtigung der Freiflächenphotovoltaikanlage in Pfettrach bei Attenkirchen

- Erläuterungen zur Solaren Nahwärme in Attenkirchen
