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Wohnberechtigungsscheine / Zusatzförderung

Wohnberechtigungsscheine

Sozialwohnungen


Was versteht man unter Sozialwohnungen?

Sozialwohnungen sind staatlich geförderte Wohnungen mit geringer Miethöhe für Menschen, die nur wenig Einkommen haben. Ob man als Mieter einer Sozialwohnung in Betracht kommt, wird mit einer Einkommensüberprüfung festgestellt. Dabei prüft das zuständige Wohnungsamt, ob der Antragsteller mit seinen Angehörigen die für den Bezug einer Sozialwohnung maßgebende Einkommensgrenze einhält. Ausschlaggebend sind die Einkommensverhältnisse zum Zeitpunkt der Antragstellung. Die Höhe des zulässigen Einkommens und die angemessene Größe der Wohnung richtet sich nach der Zahl der Familienmitglieder des Wohnungssuchenden. Liegen die Voraussetzungen vor, wird der Antragsteller mit seiner Familie für die Dauer eines Jahres für eine Sozialwohnung vorgemerkt. Es muss mit einer längeren Wartezeit gerechnet werden.


Wo kann ich eine Sozialwohnung beantragen?

Um sich für eine Sozialwohnung vormerken zu lassen, benötigen Sie grundsätzlich einen Allgemeinen Wohnberechtigungsschein für geförderte Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern in Bayern (WBS II) oder eine sog. Vormerkungsbescheinigung für den Landkreis Freising.

Alle geförderten Wohnungen im Landkreis Freising befinden sich seit dem 01.01.2016 im Gebiet mit erhöhtem Wohnungsbedarf. In der Regel reicht daher im Landkreis Freising ein Allgemeiner Wohnberechtigungsschein für geförderte Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern in Bayern (WBS II) alleine nicht mehr zur Anmietung und zum Bezug einer Sozialwohnung aus. Insbesondere die Sozialwohnungen des Ersten Förderungsweges und der Stufe 1 der einkommensorientierten Förderung (EOF) des Bayerischen Wohnungsbauprogrammes müssen hier grundsätzlich über das jeweils zuständige Wohnungsamt vergeben werden. Der Allgemeine Wohnberechtigungsschein für geförderte Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern in Bayern gilt grundsätzlich in ganz Bayern. Die Gültigkeit der Vormerkungsbescheinigung für den Landkreis Freising ist auf den Landkreis Freising begrenzt. Beide werden für die Dauer eines Jahres ausgestellt und müssen danach neu beantragt werden. Ggf. müssen sowohl der Allgemeine Wohnberechtigungsschein für geförderte Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern in Bayern (WBS II) als auch die Vormerkungsbescheinigung für den Landkreis Freising beantragt werden. Die Bearbeitungsgebühr beträgt jeweils 15,- €.


Stadt Freising

Wenn Ihr Hauptwohnsitz bzw. Ihr ständiger Aufenthalt in der Großen Kreisstadt Freising liegt, erhalten Sie dort entsprechende Unterlagen und Informationen.


Landkreis-Gemeinden

Wenn Ihr Hauptwohnsitz in einer der Gemeinden im Landkreis liegt, sind wir im Landratsamt der richtige Ansprechpartner für Sie. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir besprechen gerne mit Ihnen, welche Unterlagen benötigt werden und lassen Ihnen den entsprechenden Antrag zukommen.


Wie werden Sozialwohnungen vergeben.

Beim Freiwerden oder nach Bezugsfertigkeit einer Wohnung werden vom jeweils zuständigen Wohnungsamt die vorgemerkten wohnungssuchenden Haushalte nach der Rangfolge ihrer sozialen Dringlichkeit benannt. Das Wohnungsamt schlägt dabei fünf vorgemerkte wohnungssuchende Haushalte dem Vermieter zur Auswahl vor.

 

Meine Wohnberechtigungsbescheinigung ist nicht mehr lange gültig

In diesem Fall müssen Sie einen neuen Antrag stellen und aktuelle Unterlagen vorlegen. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir besprechen gerne mit Ihnen, welche Unterlagen benötigt werden.


Gibt es Möglichkeiten auf einen Mietzuschuss?

Ein Mietzuschuss kann Ihnen durch Wohngeld gewährt werden. Um zu prüfen, ob Sie hierfür berechtigt sind, wenden Sie sich bitte an unsere Wohngeldstelle.


Obdachlosigkeit

Droht Ihnen der Verlust Ihrer Wohnung oder sind Sie obdachlos? Bitte melden Sie sich in diesem Fall umgehend bei Ihrer zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung. 

Zusatzförderung

Einkommensorientierte Zusatzförderung (EOF)


Was ist die Einkommensorientierte Zusatzförderung (EOF)?

Die Einkommensorientierte Zusatzförderung (EOF) ist ein laufender Zuschuss zur Miete nach Wohnraumförderungsbestimmungen. Sie kann nur für bestimmte Sozialwohnungen beantragt werden, die im Fördermodell der Einkommensorientierten Förderung errichtet wurden.

Bei diesem Zuschuss handelt es sich nicht um eine Unterstützung nach dem Wohngeldgesetz! Wohngeld und Zusatzförderung schließen einander jedoch nicht aus, d.h. Sie können ggf. beides beantragen.


Kann die Zusatzförderung für jede Wohnung beantragt werden?

Die Förderung kann nur für bestimmte Sozialwohnungen beantragt werden, die nach einem bestimmten Förderprogramm errichtet wurden. Sollten Sie in einer Sozialwohnung wohnen, für die eine Zusatzförderung beantragt werden kann, müsste im Mietvertrag darauf hingewiesen worden sein. Auskunft, ob Sie für Ihre Wohnung eine Zusatzförderung beantragen können, kann Ihnen Ihr Vermieter geben oder Sie setzen sich mit uns in Verbindung.


Wie hoch ist die Zusatzförderung?

Bei jeder Sozialwohnung, für die eine Zusatzförderung beantragt werden kann, ist ein bestimmter maximaler Förderbetrag festgelegt worden. Die Förderhöhe ist von Ihrem bereinigten Haushaltseinkommen abhängig. Nur wer eine bestimmte Einkommensgrenze einhält, kann eine Förderung erhalten. Die Einkommensstufen sind in den jeweils für das Mietobjekt gültigen Wohnraumförderungsbestimmungen (WFB) festgelegt.

Bei der Bewilligung der Fördermittel zum Bau dieser Sozialwohnungen wurde eine "höchstzulässige Miete" festgelegt, die sich an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientiert, sowie eine "zumutbare Miete". Der Unterschied zwischen der höchstzulässigen und der zumutbaren Miete ist der Ausgangsbetrag für die Bewilligung der Zusatzförderung.

Die Zusatzförderung darf vom Mieter nur für die Wohnungsmiete verwendet werden. Für genauere Informationen können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.


Wo muss ich den Antrag stellen?

Für die Gewährung der Zusatzförderung ist ein Antrag erforderlich. Dieser Antrag muss bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde gestellt werden. Das ist in der Regel das jeweilige Landratsamt, in dessen Landkreis sich die Sozialwohnung befindet. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir besprechen gerne mit Ihnen, welche Unterlagen benötigt werden.

Eine Bearbeitung des Antrages kann nur erfolgen, wenn alle erforderlichen Unterlagen vorgelegt wurden. Die Mietwohnraum-Zusatzförderung wird nur ab dem Monat der Antragstellung gewährt.

 

Eine nachträgliche oder rückwirkende Gewährung der Mietwohnraum-Zusatzförderung bei verspäteter oder nicht fristgemäßer Antragstellung zu Beginn des Mietverhältnisses oder im Anschluss an eine bereits bewilligte Mietwohnraum-Zusatzförderung ist ausgeschlossen. Soweit hinsichtlich einer verspäteten Antragstellung Zeiträume entstehen sollten, in denen keine Mietwohnraum-Zusatzförderung gewährt wird, hat für etwaige Ausfälle der Mieter (Antragsteller) zu haften.

 

Bitte stellen Sie immer rechtzeitig vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes einen Folgeantrag, damit in der Auszahlung möglichst keine Unterbrechungen eintreten. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Ihnen nicht automatisch neue Antragsformulare zugesandt werden.

 

 

Kontakt

Landratsamt Freising

SG 43 - Wohnungswesen

I. OG - Altbau (Klostergebäude)

Landshuter Str. 31

85350 Freising

Ansprechpartner

Herr Hörl

Zimmer 134
Tel.Nr.: 08161/600-174
Fax: 08161/600-171
E-Mail: peter.hoerl[at]kreis-fs.de   

  

Frau Hörl

Zimmer 134
Tel.Nr.: 08161/600-172
Fax: 08161/600-171
E-Mail: andrea.hoerl[at]kreis-fs.de

Öffnungszeiten

Montag            

 

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Donnerstag

 

08.00 Uhr - 12.00 Uhr und 14.00 Uhr - 17.30 Uhr

Freitag

 

08.00 Uhr - 12.00 Uhr

 

 

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