„Licht muss man sehen!“

Informationsfahrt zum Leuchtenpark der Lechwerke

Gerade in Zeiten der Energiewende ist das Thema Straßenbeleuchtung enorm wichtig. Rund 30 bis 50 Prozent ihres jährlichen Stromverbrauchs wenden deutsche Kommunen für die Straßenbeleuchtung auf. Mit der Umstellung auf effiziente LED-Technik können Gemeinden bis zu 70% der Energie einsparen und auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Um Kommunalvertretern die Möglichkeit zu geben, sich über die Einsatzmöglichkeiten von LED in der Straßen- und Objektbeleuchtung zu informieren organisierte der Landkreis Freising am 6. Februar  eine Exkursion zum LED-Leuchtenpark der Lechwerke (LEW) in Königsbrunn bei Augsburg, einer der größten  Ausstellungen zu LED - Straßenleuchten in Deutschland.

 

In Königsbrunn wurden die rund 20 angereisten Bürgermeister und Gemeindevertreter vom Leiter des Technologieparks, Herrn Christian Mayr, begrüßt. Mit den Worten „Licht muss man sehen!“ machte Herr Mayr gleich zu Beginn der Führung klar worum es geht: LED ist nicht gleich LED und die einzelnen Lampenformen lassen sich nicht auf dem Papier, sondern am besten im direkt während des Betriebs vergleichen. Während eines ersten Rundgangs über das Betriebsgelände wurden noch bei Tageslicht die einzelnen Lampenmodelle vorgestellt und das jeweilige Einsatzgebiet erläutert.

 

Während eines anschliessenden Vortrags im Seminarraum des Technologieparks erläuterte Herr Mayr kenntnisreich die Funktionsweise der LED sowie die wirtschaftlichen und technischen Rahmendbedingungen für ihren Einsatz. Herrn Mayr war es wichtig hervorzuheben das LED im Gegensatz zu herkömmlichen Leuchtmitteln sehr gut dimmen und fokussieren lassen. Durch intelligente Steuerung und Konstruktion lassen sich LED sehr gut an einzelne Beleuchtungssituationen anpassen. LED können durch klar abgegrenzte Beleuchtungsfelder unerwünschtes Streulicht stark verringern und Blendwirkungen vermeiden. In einem abschließenden Ausblick auf die Zukunft der Stadt wurde dann auch betont das die Zukunft der intelligenten Straßenbeleuchtung gehört. Mit Hilfe von digitalen Steuerungssystemen wird es künftig möglich sein Straßenleuchten individuell zu bedienen und zugleich für weitere Funktionen wie etwa öffentliches WLAN, Luftmessungen oder integrierte Ladestationen für Elektroautos zu nutzen.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war dann aber die nächtliche Führung durch die vielfältige Leuchtenwelt des 13.000 Quadratmeter großen Technologieparks. Die 40 Objekt- sowie 60 verschiedenen Straßenleuchten sind alle einzeln schalt- und dimmbar, so dass die unterschiedlichsten Beleuchtungssituationen mit verschiedenen Lichtfarben und Beleuchtungsstärken präsentiert werden konnten.

 

Nach gut dreistündiger Führung machten sich die Vertreter des Landkreises Freising ausgestattet mit vielen Informationen und Eindrücken zum Thema Straßen- und Objektbeleuchtung mit LED auf den Heimweg.

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