Allershausener Johanniter feiern Grundsteinlegung für neue Fahrzeughalle

Der Ortsverband Allershausen der Johanniter-Unfall-Hilfe bekommt eine neue Fahrzeughalle. Die Bauphase hat begonnen und geht mit großen Schritten voran, nun feierten die Allershausener ein Fest zur Grundsteinlegung.

 

Neun Fahrzeuge gehören zum Fuhrpark der Dienststelle Allershausen der Johanniter-Unfall-Hilfe, darunter neben Rettungs- und Krankenwagen auch der große Gerätewagen Sanität 25 (GW-San 25), der erst vor kurzem durch Innenminister Joachim Herrmann an den Ortsverband übergeben wurde. Bisher mussten diese Fahrzeuge auf mehrere Standorte verteilt werden, der Platz an der Dienststelle reichte nicht aus. Mit dem Bau der neuen Fahrzeughalle wird sich dies ändern: Nicht nur sämtliche Fahrzeuge, sondern auch alles Material sowie die persönliche Schutzausrüstung können dann an einem zentralen Ort unterbracht werden, was außerdem die Ausrückzeiten der Schnelleinsatzgruppen deutlich reduziert wird. Auch getrennte Spindräume, ein Materiallager und ein Waschplatz sind für die neue beheizte Halle geplant.


Nun konnte der erste Meilenstein im Bauprozess gefeiert werden: Am Samstag, 22. September, feierten die Allershausener ein kleines Fest zur  Grundsteinlegung. Ulrich-Joachim Müller, ehrenamtliches Mitglied des Regionalvorstands des Johanniter Regionalverbands Oberbayern, begrüßte die geladenen Gäste, darunter Margit März, hauptamtliches Mitglied des Regionalvorstands, Landrat Josef Hauner, Bürgermeister Rupert Popp, sowie Diakon Arsatius Regler und Pfarrerin Maral Zahed.

 

Seiner Begrüßung folgte eine Rede von Landrat Hauner, der die tolle Arbeit der Allershausener lobte. „Die Johanniter bei diesem Projekt zu unterstützen wurde im Kreistag einstimmig beschlossen, ohne lange darüber nachdenken zu müssen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen im gesamten Landkreis eine wichtige Rolle für unsere Sicherheit, wie zuletzt ihr Einsatz bei dem Großbrand in Wang.“


Auch Bürgermeister Popp hielt eine kurze Ansprache, in der er versicherte, dass auch die Gemeinde die Tätigkeit der Johanniter zu würdigen weiß und die Unterstützung des Bevölkerungsschutzes oder der Kindereinrichtung in Allershausen erwähnte, bevor er gemeinsam mit Landrat Hauner und Müller die Grundsteinlegung vollzog.

 

Bei dem „Grundstein“ handelte es sich um eine mit dem Johanniter-Logo versehene Stahlplatte, die in das Fundament eingelassen wurde. Darunter legte jeder Redner je eine „Zeitkapsel“ – drei Stahlrohre unterschiedlichen Inhalts: Die von Landrat Hauner eingesetzte Kapsel beinhaltet einen Satz aktueller Münzen, in der Zeitkapsel des Bürgermeisters befindet sich der Bauplan und Ulrich-Joachim Müller legte eine Kapsel ab, die eine Liste aller ehrenamtlichen Mitglieder des Ortsverbands, einen Miniatur-Rettungswagen sowie die aktuelle Tageszeitung enthält.

 

Im Anschluss segneten Diakon Regler und Pfarrerin Zahed die Baustelle, gefolgt von einer kurzen Abschlussrede durch Müller. „Wir freuen uns, dass unsere Kolleginnen und Kollegen in Allershausen bald eine neue Fahrzeughalle ihr Eigen nennen können – und ihre wichtige Arbeit dadurch unterstützt wird."

 

Einen "besonderen Dank" sprach Müller dem Landkreis Freising aus, der den Bau mit der großzügigen Summe von 150.000 Euro unterstützt. "Ohne diesen Einsatz wäre eine neue Halle kaum denkbar gewesen.“ Weiterhin lobte er die Allershausener Johanniter für ihren unermüdlichen Einsatz und die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften von Feuerwehr, THW, ASB, BRK oder der Polizei. „Im Gesamtsystem unserer Wohlfahrtspflege und des Rettungswesens sind die Johanniter unverzichtbar“, fügte der Landrat hinzu.

 

Abgeschlossen wurde der Tag bei einem kleinen Empfang mit Häppchen und Getränken.

Bei der Grundsteinlegung (v.l.): Heinrich Märkl (Ortsvorsitzender Allershausen), Landrat Josef Hauner, Margit März (hauptamtliches Mitglied des Regionalvorstands Oberbayern), Ulrich-Joachim Müller (ehrenamtliches Mitglied des Regionalvorstands), Diakon Arsatius Regler, Pfarrerin Maral Zahed und Bürgermeister Rupert Popp

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