Bilder vom Kreisfeuerwehrtag 2019 in Au

Ganz groß aufgefahren hat die Freiwillige Feuerwehr Au am 02. Juni: Wer wollte, konnte am Kreisfeuerwehrtag einem Bundeswehrhubschrauber beim Löschen aus der Luft zusehen oder mit der Drehleiter 42 Meter hoch in den weiß-blauen Himmel fahren oder aber die neue mit Wärmebildkamera ausgestattete Drohne des THW Freising bewundern.

 

Für Besucher gab es eine Menge zu entdecken. Die Wasserwacht und die Flughelfer informierten, ebenso das Kreisverbindungskommando, die Bundes- und Landespolizei mit Wasserwerfern, das BRK, die Johanniter und die Malteser mit Einsatzwagen. Was ihre Hunde zu leisten vermögen, zeigte die Rettungshundestaffel Isar. Etwa 40 Landkreis-Feuerwehren stellten in der sommerlichen Hitze ihre Fahrzeuge vor.

 

150 Jahre Feuerwehr Au, Kreisfeuerwehrtag und Tag der Hilfsorganisationen

Genau genommen hatte die große Schau einen dreifachen Anlass, wie der Auer Bürgermeister Karl Ecker betonte: das Jubiläum 150 Jahre Feuerwehr Au, den Kreisfeuerwehrtag und den Tag der Hilfsorganisationen. Vorangegangen war am Morgen ein Gottesdienst im Schlossgarten, wo Pfarrerin Sophie Schuster und Pfarrer Berthold Heller gemeinsam das Katastrophenschutzfahrzeug der Auer Wehr segneten – einen Modularen Gerätewagen Hochwasser, der bereits bei den Starkregenereignissen in Tegernbach und Mainburg sowie bei der Schneekatastrophe in Traunstein im Einsatz gewesen war.

 

Kreisbrandrat (KBR) Manfred Danner überbrachte zum Geburtstag die Glückwünsche des Kreisfeuerwehrverbandes und betonte, was die richtige Ausstattung für die Feuerwehren bedeute. „Was ist ein Handwerker ohne Werkzeug?“, fragte Danner. „Er kann einfach seine Arbeit nicht machen. Aber bei der Feuerwehr geht es im Zweifel um Menschenleben.“ Dieses Verständnis sei im Landkreis angekommen, lobte der KBR. Auch Landrat Josef Hauner schloss sich dem an und dankte den Gemeinden für die Ausstattung der Wehren, und fügte hinzu: „auch wir als Landkreis tun alles, um die Feuerwehr gut auszubilden und auszurüsten“. Sein Dank galt außerdem den Rettungsorganisationen, die als Aussteller für den Tag großen Aufwand betrieben hatten – besonders aber dem Markt Au für die Ausrichtung dieses Festes.

 

Seiner Begeisterung ließ der Landrat freien Lauf. „So ein Gottesdienst im Freien, mit einer Marktkapelle und unter weiß-blauem Himmel. Das ist nur hier in Bayern möglich“, sagte Hauner und erntete dafür kräftigen Applaus. Im Zentrum stand an diesem Tag aber die Feuerwehr. „Hier wird nicht lange lamentiert, hier wird zugepackt“, umschrieb der Bürgermeister den Kerngedanken der Helfer. Ähnlich umschrieb ihn Pfarrerin Schuster: „Da fragt man nicht, kann ich helfen. Da sagt man, ich helfe dir.“

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