Interkommunale Zusammenarbeit: Workshop zum Thema „Verkehrskonzept im Raum München Nord“

Die Herausforderungen im Bereich der Mobilitätsentwicklung im Großraum München wachsen stetig. Gerade die positive Arbeitsplatz- und Bevölkerungsentwicklung bringen die vorhandene Verkehrsinfrastruktur im Norden Münchens immer öfter an ihre Leistungs- bzw. Kapazitätsgrenzen. Auf Grund der aktuellen Wachstumsdynamik spitzt sich dieser Trend weiter zu. „Wir stehen hier vor immensen Herausforderungen“, sagte Landrat Josef Hauner bei der Eröffnung eines Klausurworkshops zum Thema „Verkehrskonzept im Raum München Nord“ in der ehemaligen Klosterbibliothek im Landratsamt Freising. „Es müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden, wie wir den Verkehr in den nächsten Jahren gestalten wollen“, so Hauner.

 

Ausgehend von der Initiative „Verkehrskonzept München Nord“ aus der Münchner Wohnungsbaukonferenz 2015 wurde ein interkommunaler, intermodaler und integrierter Prozess zur Abstimmung der zukünftigen Entwicklungen im Münchner Norden sowie den angrenzenden Kommunen gestartet. Rund 30 Kommunen aus den Landkreisen Freising, München und Dachau arbeiten mit der Landeshauptstadt München gemeinsam an Planungszielen für die zukünftige Verkehrs-, Siedlungs- und Landschaftsentwicklung. Unterstützt durch ein Gutachterteam aus Verkehrs-, Stadt- und Landschaftsplanern sowie professionellen Moderatorinnen werden über einen Zeitraum von rund eineinhalb Jahren einheitliche Planungsgrundlagen und Beurteilungsmodelle sowie abgestimmte Ziele für die zukünftige Entwicklung ausgearbeitet.

 

Nachdem im Frühjahr dieses Jahres die aktive Arbeit am interkommunalen „Verkehrskonzept München Nord“ gestartet worden war, lud nun Landrat Josef Hauner zum Doppelworkshop in die Klosterbibliothek des Landratsamtes Freising ein und konnte an zwei Tagen mehr als 40 Oberbürgermeister, Bürgermeister und gewählte Vertreter der betroffenen Münchner Stadtbezirke zusammen mit zahlreichen Behördenvertretern begrüßen.

 

Im Workshop stellte das Gutachterteam die Ergebnisse der umfangreichen Bestandsaufnahme sowie erste Schlussfolgerungen aus den Untersuchungen vor, die sich auf die Potenziale und Herausforderungen des sehr unterschiedlich strukturierten Projektraums bezogen. Die Vertreter der Kommunen erarbeiteten mit den Gutachtern Handlungsbedarfe für den Projektraum.

 

Als nächster Schritt werden die Experten szenarienhaft prognostizierte Wirkungen und Perspektiven für die kommunalen Entscheidungsträger darstellen und hieraus –  unter anderem im Rahmen weiterer Workshops – ein „Zielbild 2040“ sowie konkrete Projekt- und Maßnahmenvorschläge zur Zielerreichung ableiten. Die Präsentation des Konzepts ist für den Herbst 2019 geplant.

Zahlreiche Vertreter aus den Kommunen kamen in der Klosterbibliothek zusammen

"Wir wollen uns als Raum München Nord positionieren", sagte Freisings Kreisbaumeisterin Antonia Seubert

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