Jubiläum der Förderlehrer-Ausbildung

„Wir sind Vielfalt in der Gesellschaft, wir sind Vielfalt in den Schulen“, sagte Institutsleiter Josef Steinberger bei der Feier des Staatsinstituts für die Ausbildung von Förderlehrern, das es nunmehr seit zehn Jahren in Freising gibt. Eine Pädagogik der Vielfalt sei notwendig, so Steinberger. Es gelte verschiedene Talente zu fördern – vom sprachgestörten bis zum hochbegabten Kind.

 

Dass er immer wieder gerne in dieses Gebäude zurückkomme, sagte Landrat Josef Hauner, weil er hier selbst früher die Knabenschule besucht habe. Lange nachdem das denkmalgeschützte Haus an der Heiliggeistgasse die Knabenschule (St. Georg-Schule) beherbergt hatte, stand es leer.

 

Als dann für das neue Staatsinstitut in Freising nach einem Gebäude gesucht wurde, setzte sich Hauner, damals noch Leiter des Schulamtes, für diesen Standort inmitten der Stadt ein. „Damals war es erst einmal das Wichtigste, den Stadträten zu vermitteln, was ein Förderlehrer überhaupt ist.“ Der Einsatz lohnte sich: Das Gebäude ist mittlerweile saniert, die Räume sind lichtdurchflutet. Heute haben angehende Förderlehrer einen wunderbaren Blick auf die Altstadt, „wenn sie beim Lernen überhaupt Zeit finden hinauszuschauen“, scherzte Steinberger.

 

„Ich finde es sehr wichtig dass dieses Institut am Schulstandort Freising vorhanden ist“, sagte Hauner. „Es geht darum, hier junge Leute auszubilden, die dann segensreich an den Schulen wirken können.“ Wenn es gefordert sei, werde er sich auch weiterhin für das Staatsinstitut einsetzen.

 

Staatsminister Florian Herrmann hielt schließlich die Festrede: Als Leiter der Staatskanzlei sei er zwar nicht so recht zuständig, und erntete damit Lacher, aber er gebe die Wünsche des Instituts natürlich weiter. Förderlehrer wären eigentlich schon früher notwendig gewesen, und seien es heute in jedem Fall, so Herrmann. „Sie können das Zünglein an der Waage sein, wenn es um den Bildungserfolg geht.“ Freising sei der ideale Standort, mit seinem geringem Altersdurchschnitt und als Bildungsstadt. Mit diesem zweiten Standort des Staatsinstituts neben Bayreuth verteilten sich die Ausbildungsmöglichkeiten zudem besser auf Bayern.

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