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Kontakt mit dem Coronavirus - Informationen zur Einschätzung der persönlichen Gesundheitssituation

Wenn Sie vermuten, mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen zu sein, gelten unterschiedliche Maßregeln entsprechend der Wahrscheinlichkeit einer Übertragung.

 

Es werden bei der Beurteilung Kontaktpersonen der Kategorie I und II unterschieden.

 

Kontaktpersonen der Kategorie I sind hierbei Personen bei welchen ein höheres Infektionsrisiko vorliegt.

Kontaktpersonen der Kategorie I werden eigenständig durch das Gesundheitsamt ermittelt und es erfolgt eine direkte Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt bei welcher die einzuhaltenden Vorgaben mit der Person im Einzelfall besprochen werden.

 

Solche Personen sind insbesondere:

  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc.
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (≤ 2m), ohne verwendete Schutzausrüstung.
  • Kontaktpersonen eines bestätigten COVID-19-Falles im Flugzeug:

 

Passagiere, die in derselben Reihe wie der bestätigte COVID-19-Fall oder in den zwei Reihen vor oder hinter diesem gesessen hatten, unabhängig von der Flugdauer.

Crew-Mitglieder oder andere Passagiere, sofern eines der anderen Kriterien zutrifft (z.B. längeres Gespräch; o.ä.).

Unter dem Ziel einer frühzeitigen Identifizierung infizierter Kontaktpersonen wird – abhängig von der Verfügbarkeit entsprechender Daten - empfohlen, eine Kontaktpersonennachverfolgung zu initiieren, wenn der Flug innerhalb der letzten 28 Tage stattgefunden hat (2 x maximale Dauer der Inkubationszeit).

 

 

Kontaktpersonen der Kategorie II sind Personen, bei welchen das Infektionsrisiko als geringer auszusehen ist.

 

Dies sind insbesondere:

  • Personen, die sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielten, z.B. Klassenzimmer, Arbeitsplatz, jedoch keinen kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt mit dem COVID-19-Fall hatten.
  • Familienmitglieder, die keinen mindestens 15-minütigen Gesichts- (oder Sprach-) kontakt hatten.
  • Medizinisches Personal, welches sich ohne Verwendung adäquater Schutzbekleidung im selben Raum wie der bestätigte COVID-19-Fall aufhielt, aber eine Distanz von 2 Metern nie unterschritten wurde.

 

Unabhängig hiervon gelten die allgemeinen durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege Verhaltensregeln beim Auftreten des Coronavirus.

 

Verhalten im Umgang mit Personen, die an einer Atemwegserkrankung (grippaler Infekt) leiden:

  • Halten Sie Abstand.
  • Vermeiden Sie direkten Körperkontakt mit Erkrankten (Umarmung, Küsschen, ggf. Händeschütteln)
  • Vermeiden Sie das Berühren des eigenen Gesichts mit ungewaschenen Händen.
  • Waschen Sie sich Ihre Hände häufig und gründlich mit Wasser und Seife.
  • Lüften Sie geschlossene Räume häufig und gründlich.

 

 

Verhalten bei eigener Erkrankung an einer Atemwegserkrankung (grippaler Infekt):

  • Meiden Sie enge Kontakte zu Erkrankten.
  • Melden Sie sich frühzeitig krank und schicken Sie Ihre Kinder nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung (Kindergarten, Schule).
  • Beachten Sie die Husten- und Nies-Etikette, wie das Wegdrehen von anderen Personen beim Husten und Niesen wegdrehen.
  • Husten und Niesen Sie in die Armbeuge oder in Einwegtaschentücher.
  • Entsorgen Sie gebraucht Einwegtaschentüchern in Mülleimer.
  • Waschen Sie sich Ihre Hände häufig und gründlich mit Wasser und Seife.

 

Wenn Sie ärztliche Hilfe benötigen, vereinbaren Sie telefonisch einen Termin mit Ihrem Hausarzt und weisen Sie auf Ihre Atemwegserkrankung hin.

 

Wenn Sie Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln und Sie in letzten 14 Tagen in einem der Coronavirus- Risikogebiete waren oder Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Fall hatten, so vermeiden Sie zunächst alle nicht notwendigen Kontakte zu anderen Menschen und bleiben zu Hause.

 

Setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116-117an.

 

Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

 

Die Lage der derzeitigen Risikogebiete sowie weitere Information betreffend des Coronavirus können Sie der Internetpräsenz des Robert-Koch-Institutes entnehmen.

 

Für weitere Informationen können Sie sich zusätzlich an die Coronavirus-Hotline des Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege unter der Telefonnummer 09131/6808-5101 wenden.

 

Weitere Informationen zu Verhaltensregeln finden sie auf den Seiten des Robert-Koch Instituts oder des StMGP.

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