Malachitgrün: LGL veröffentlicht Untersuchungsergebnisse des Monitorings in Moosach und Isar

Zur Feststellung der Verbreitung von Malachit-/Leukomalachitgrün im Gewässerverlauf der Moosach haben die Behörden Untersuchungen von Wasser-, Sediment- und Schwebstoffproben sowie Fischnährtierchen und wild in der Moosach und Teilen der Isar lebenden Fischen eingeleitet. Die Ergebnisse hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) nun mitgeteilt: Nur in bestimmten Bereichen wurden Gehalte von mehr als 2 µg/kg in Forellen, einigen Wildfischen und Sediment nachgewiesen. Diese dürften auf einen Eintrag von Malachitgrün im erweiterten Bereich des Mieskanals, die Abwanderung von belasteten Fischen aus Teichanlagen und den Besatz des Isar-Abschnittes Hangenham-Oberhummel mit belasteten Forellen zurückzuführen sein.

 

Die Ergebnisse des Monitorings sind abrufbar auf der Internetseite des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

 

Auch bei lebenslangem Verzehr entsprechend belasteter Fische ist keine Gesundheitsgefahr gegeben. Aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes ist der zulässige Summengehalt von Malachit- und Leukomalachitgrün jedoch durch einen gesetzlichen Referenzwert auf 2 µg/kg begrenzt. Bei Überschreitung dieses Wertes dürfen Fische nicht als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden.

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