MINT-Region Freising tritt MINT-Allianz Bayern bei

Die MINT-Region Freising ist der MINT-Allianz Bayern beigetreten. Zur Beitrittsveranstaltung besuchten Landrat Josef Hauner und Staatskanzleichef Dr. Florian Herrmann die MINT-Garage in Freising.

 

Erfolgreiche Nachwuchsförderung für MINT-Bildung braucht engagierte Partner, die regional in einem starken Netzwerk agieren und ihre Kompetenzen einbringen. Deshalb gründeten die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) und die Bayerische Sparkassenstiftung (BSS) 2013 die MINT-Allianz Bayern. Aufgabe der lokalen Verbunde ist es, bereits vorhandene Bildungsangebote und MINT-Akteure vor Ort besser zu vernetzen. In Kooperation mit Kommunen, Bildungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen werden bedarfsgerecht neue Angebote angeregt und so die MINT-Bildung in der jeweiligen Region gefördert.


Bislang wurden vier MINT-Regionen aufgebaut: Augsburg, Ingolstadt, Hochfranken und Mainfranken. Als starke Partner schlossen sich nun die Bildungsregionen Freising, Bayerischer Untermain, Bayreuth und Tirschenreuth der MINT-Allianz Bayern an. Der Beitritt der Freisinger wurde von Dr. Florian Herrmann (MdL) gemeinsam mit Christoph Petschenka, Geschäftsführer der IJF sowie Dr. Ingo Krüger, Geschäftsführender Vorstand der Bayerischen Sparkassenstiftung begrüßt. Die MINT-Garage ist ein Sammelbegriff für Projekttage, an denen bis zu 50 junge Forscherinnen und Forscher verschiedene Angebote, wie Programmieren, Löten, Mikroskopieren oder Experimente aus der Physik und Mathematik durchführen können.

Ausbildungsoffensive initiierte MINT-Region
Die MINT-Region Freising wurde 2013 gemeinsam von Initiator Prof. Wilfried Huber (†), Dr. Florian Herrmann (MdL, Leiter der Staatskanzlei der bayerischen Staatsregierung und Staatsminister für Bundesangelegenheiten) und Erich Irlstorfer (MdB) als Hauptprojekt der Ausbildungsoffensive Freising e.V. ins Leben gerufen. Maximilian Bandle und Alexander Beischl leiten das Projekt und helfen beide beinahe seit der Gründung tatkräftig mit. „Die Grundidee der MINT-Region Freising ist es, Kinder und Jugendliche früh für den MINT-Fächerbereich zu begeistern. Hierdurch wird deren Interesse geweckt, sich auch in der Freizeit mit diesem Themenbereich auseinanderzusetzen und dies später bei der Berufs- oder Studienwahl in Betracht zu ziehen“, so Beischl. „Um dies zu erreichen bieten wir ein breites Programm-Spektrum an.“


Mit dem Grundschulprogramm "Physik entdecken" begeistert die MINT-Region Kinder bereits in den ersten Schuljahren. Ein Team von Coaches der MINT-Region besucht die Grundschulklassen und führt mit spannende Versuche und Projekte im Rahmen eines Highlight-Unterrichts durch. "Ziel dieses Programms ist, möglichst viele Kinder mit MINT in Berührung zu bringen, um dadurch deren Interesse für den Fächerbereich zu wecken", erklärt Beischl. "Das Programm im Landkreis Freising ist inzwischen sehr etabliert und nachgefragt. In den letzten Jahren konnten wir mit diesem Programm jährlich rund 1500 Kinder erreichen." Ergänzend dazu bietet die MINT-Region außerschulische Programme an, die Kinder in ihrer Freizeit besuchen können. Dazu gehört die MINT-Garage an Samstagen, in deren Rahmen nun der offizielle Beitritt zur MINT-Allianz Bayern gefeiert wurde.

 

MINT-Region Freising
Die MINT-Region Freising fasst alle Akteure des Landkreises Freising zusammen, die sich mit dem Thema MINT auseinandersetzen. Das Netzwerk wurde im Jahr 2012 gegründet und bündelt die Aktivitäten von Kindergärten, ca. 40 Schulen (alle Schularten), zwei Hochschulen, Landesanstalten, zehn Wirtschaftsbetrieben, Stadt- und Landkreis Freising, Politik, Gebietskörperschaften und Elterninitiativen. Im Mittelpunkt stehen Angebote für Kinder und Jugendliche in Schulen und außerschulischen Lernorten (MINT-Lab, Firmenlaboratorien) entlang der gesamten Bildungskette, technische Lehrfortbildungen und Infoveranstaltungen für Erwachsene. Ziel der MINT-Region Freising ist, alle MINT-Angebote des Landkreises sichtbar zu machen und nachhaltig weiterzuentwickeln.


Vernetzt denken und fördern
"Der Erfolg der lokalen Netzwerke hat sich herumgesprochen und wir haben viele Gespräche mit potentiellen Interessenten geführt", berichteten IJF-Geschäftsführer Christoph Petschenka und Dr. Ingo Krüger. Die Bayerische Sparkassenstiftung sowie die IJF mit dem Europäischen Sozialfonds in Bayern (ESF) fördern und organisieren die MINT-Allianz Bayern. In den Regionen des Verbunds sind von Anfang an sowohl regionale Akteure und Bildungseinrichtungen – wie Kitas, Schulen, Hochschulen, Bildungsinitiativen oder Forschungseinrichtungen – als auch Kommunen, Verbände, Kammern, Behörden und Unternehmen einbezogen.


Die MINT-Allianz Bayern will Schülerinnen und Schüler bayernweit Zukunftstechnologien näherbringen, sie dafür begeistern und neue Impulse wecken. Langfristig beugen die IJF und die BSS mit diesem Gemeinschaftsprojekt auch dem Fachkräftemangel in naturwissenschaftlich-technischen Berufen und Studiengängen vor. Naturwissenschaftler der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher führen in der Region Schulbesuche mit spannenden MINT-Themen durch und bieten Fortbildungen für Lehrkräfte an. Neu in 2018 ist das Thema Informationstechnologie, was die IJF als lehrplanergänzendes Angebot für Schülerinnen und Schüler ab der achten Jahrgangsstufe an weiterführenden Schulen anbietet.

Beim Beitritt der MINT-Region Freising zur MINT-Allianz Bayern waren anwesend (v.l.): Maximilian Bandle (Koordinator MINT-Region Freising), Barbara Berger (Geschäftsführerin Bildungsregion Freising), Christoph Petschenka (Geschäftsführer Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V.), Landrat Josef Hauner, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, Dr. Ingo Krüger (Geschäftsführender Vorstand der Bayerischen Sparkassenstiftung), Alexander Beischl (Koordinator MINT-Region Freising), Professor Bertold Hock (Schirmherr MINT-Region Freising), Dr. Renate Heese (MINT-Managerin MINT-Region München Umland)

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