Viele Einsätze im Januar und Februar, 1700 Tonnen Salz verbraucht: Der Winterdienst zieht Bilanz

Von den Temperaturen her hätte man am vergangenen Wochenende meinen können, der Winter kommt nochmal zurück. Doch die Mannschaft vom Landkreisbauhof blieb von weiteren Winterdiensteinsätzen verschont. Die Mitarbeiter des Landkreisbauhofs in Zolling sind dafür verantwortlich, dass die Kreisstraßen auch in der kalten Jahreszeit stets gut in Schuss und frei befahrbar sind. „Wir hatten einen intensiven Winter“, sagt der stellvertretende Leiter Sebastian Grabichler. Besonders im Januar und Februar mussten seine Kollegen häufig ausrücken, letztmals am 21. Februar.

 

23 Mitarbeiter des Landkreisbauhofs und drei externe Unternehmer waren auch im vergangenen Winter aktiv, um die Kreisstraßen von Schnee und Eis zu befreien. Der viele Schnee im Januar sorgte dafür, dass zahlreiche Bäume umgeknickt sind und Straßen gesperrt werden mussten. Nicht nur die Feuerwehren waren im Dauereinsatz, auch die Bauhofmitarbeiter haben Bäume umgeschnitten und die Straßen wieder befahrbar gemacht. „Gott sei Dank war es nicht so heftig wie in den Bergen“, sagte Landrat Josef Hauner, der die Mitarbeiter nun zu einem gemeinsamen Mittagessen einlud. „Das ist ein kleines Zeichen der Anerkennung Ihrer Arbeit. Vielen Dank für Ihr Engagement.“

 

Der Winterdienst ist ohnehin häufig zu nachtschlafender Zeit unterwegs, die Einsatzzeiten lagen meist zwischen 2 Uhr morgens und 21 Uhr abends. An drei Tagen waren die Fahrzeuge rund um die Uhr unterwegs. Auffällig war heuer, dass die großen Einsätze alle am Wochenende anstanden.

 

Insgesamt 40 Streu- und 25 Räumeinsätze wurden vermerkt. Dabei wurden etwa 1700 Tonnen Salz verbraucht – deutlich mehr als im Winter 2017/18 (1100 Tonnen). Das macht sich auch bei den Kosten für den Winterdienst bemerkbar, die im Vergleich zum Vorjahr um rund 100.000 auf 360.000 Euro angestiegen sind.

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