IHK: Industriebetriebe im Landkreis Freising machen über die Hälfte des Umsatzes im Ausland

Die Industriebetriebe im Landkreis Freising erzielten im vergangenen Jahr 51,7 Prozent ihrer Umsätze im Ausland. Der Exportanteil im verarbeitenden Gewerbe stieg um 2,5 Prozent, so die IHK für München und Oberbayern. 2015 lag der Anteil gemäß den Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik noch bei 49,2 Prozent.


Insgesamt lieferten die Industriebetriebe aus dem Landkreis im vergangenen Jahr Waren im Wert von 1,2 Milliarden Euro in andere Länder. Das ist ein deutliches Plus von fast elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Auslandsmärkte gewinnen für die Unternehmen zunehmend an Bedeutung und werden immer besser erschlossen“, erklärt Otto Heinz, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des Regionalausschusses Erding-Freising. „Für ihre wirtschaftliche Weiterentwicklung bauen viele Mittelständler auf die Chancen des Außenhandels in Form von Exporten. Um es auf den Punkt zu bringen: Auf freien Handel kann die Wirtschaft nicht verzichten“, sagt der Moosburger Unternehmer.


Heinz verweist in diesem Zusammenhang auf den Exportpreis Bayern 2017, der in diesem Jahr zum elften Mal vergeben wird. Noch bis zum 31. Juli können sich Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern bewerben. Der Wettbewerb wird von den bayerischen IHKs und Handwerkskammern unter Federführung des Wirtschaftsministeriums organisiert. Mehr Informationen gibt es unter www.exportpreis-bayern.de.


Die gesamtbayerischen Exportschlager waren auch 2016 Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Wichtigste Exportmärkte des Freistaats sind die USA, China und Großbritannien. Insgesamt bleiben die Länder der Europäischen Union mit einem Anteil von knapp 57 Prozent die wichtigste Zielregion für bayerische Exporte. In ganz Bayern liegt die Exportquote des Verarbeitenden Gewerbes unverändert bei 52,3 Prozent, in Oberbayern bei 57,1 Prozent.

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