Ortsdurchfahrt Volkmannsdorf (Staatsstraße 2045) kann in eine Richtung wieder befahren werden

Die Staatsstraße 2045 kann im Bereich Volkmannsdorf, Gemeinde Wang, wieder befahren werden - aber nur in eine Richtung. Die Vollsperrung im Bereich Untere Hauptstraße östlich der Kirche kann teilweise aufgehoben und bis zur endgültigen Sanierung der nördliche Fahrstreifen für den Anliegerverkehr gewichtsbeschränkt freigegeben werden. Dies teilt das zuständige Staatliche Bauamt Freising mit.

 

Auf Basis weiterführender geotechnischer Analysen des beauftragten Gutachters sowie des Hang-Monitorings ist es möglich, den von Westen, also aus Richtung Moosburg, kommenden Anliegerverkehr auf 7,5 Tonnen beschränkt auf dem böschungsabgewandten (nördlichen) Fahrstreifen zu führen. Der Verkehr aus östlicher Richtung muss weiterhin großräumig über Moosburg umgeleitet werden, da eine Ampelregelung aufgrund äußerst langer Wartezeiten infolge des ausgedehnten Streckenbereichs,
der Steigungsstrecke im Osten sowie der Zufahrten zum Wohngebiet nicht möglich ist. Damit ist die Erschließung des Wohngebiets Am Kirchfeld für die Anwohner, wenn auch mit Einschränkungen, bis zur endgültigen Sanierung wieder möglich.


Kurz vor Weihnachten musste die St 2045 wegen nicht nachgewiesener Standsicherheit der Hangböschung kurzfristig vollgesperrt werden. Damit wurde sichergestellt, dass keine Gefahr für den Verkehr auf Straße und Gehweg, aber auch die am Böschungsfuß verlaufende Bahnstrecke zu befürchten ist.

 

Die Planung der langfristigen Sicherung der Böschung und damit von Straße, Gehweg und Bahnlinie ist in Arbeit und wird umgesetzt, sobald die Details für die Ausführung vorliegen. Am südlichen Fahrbahnrand entlang der Böschungskante wurde vor einigen Jahren ein Gehweg angebaut. In den Folgejahren kam es im Bereich östlich der Kirche zu Setzungen und Schäden an der Straße und dem Gehweg sowie zu einem Schiefstellen der Schutzplanken. Als Folgemaßnahme wurden Fahrbahnschwellen eingebaut, um das Befahren der Randbereiche und des Gehwegs zu verhindern und damit die Belastung der Böschungsschulter zu reduzieren.


Um mögliche Maßnahmen zur Böschungssicherung zu erarbeiten und den Fahrbahnbereich sowie den angrenzenden Gehweg dauerhaft zu sanieren, wurde durch das Staatliche Bauamt Freising im Spätsommer 2017 ein Gutachterbüro mit geotechnischen Untersuchungen beauftragt. Die kurz vor Weihnachten 2017 vorliegenden Ergebnisse zeigten, dass die Standsicherheit des Böschungskörpers
und damit der Fahrbahn und des Gehwegs infolge Verkehrslasten nicht gewährleistet ist. Aus Gründen der Verkehrssicherheit sowohl für den Kraftfahrzeugverkehr auf der Staatsstraße, den Fußgängerverkehr auf dem Gehweg sowie den Bahnverkehr am Böschungsfuß musste daher als Sofortmaßnahme die St 2045 in diesem Bereich für den gesamten Verkehr voll gesperrt werden.


Die für die langfristige Sicherung der Böschung erforderliche Planung ist derzeit in Bearbeitung. Begleitend dazu findet ein „Hang-Monitoring“, das heißt die kontinuierliche Beobachtung der rutschgefährdeten Bereiche, durch das Staatliche Bauamt Freising zusammen mit dem Gutachter statt.


Die ausgewiesenen Umleitungsstrecken bleiben bis zur endgültigen Sanierung bestehen. Der Verkehr von Bruckberg kommend wird weiträumig über die Kreisstraße FS 17 Richtung Moosburg und von dort aus über die St 2350, die Kreisstraße FS 15 (Westtangente Moosburg) und die St 2085 auf die St 2045 nach Wang umgeleitet.


Die Umleitung in Gegenrichtung erfolgt analog.

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