Straßenbaukonferenz: Viel zu tun in den nächsten Jahren

Einmal jährlich treffen sich die Spitzen von Landratsamt, Stadt und Staatlichem Bauamt Freising zu einer großen Besprechung, bei der sie die laufenden und geplanten Straßenbaumaßnahmen besprechen. Am Donnerstag, 16. März, war es im Rathaus Freising wieder soweit. „Es gibt viel zu tun in den nächsten Jahren“, meinte Bauoberrat Alex Eder vom Staatlichen Bauamt.

 

Er begrüße es sehr, sagte Baudirektor Stefan Maier, Bereichsleiter Straßenbau am Staatlichen Bauamt Freising, eingangs, dass diese Runde einmal im Jahr zusammen komme. Bei der anschließenden Pressekonferenz könne man „gemeinsam informieren, bevor die Maßnahmen ins Laufen kommen“. Für den Straßenbau sei der Topf aus Bundesmitteln heuer besonders gut gefüllt, freute sich Maier. Und auch aus dem Landeshaushalt könne man über genügend Geld verfügen.

 

Zunächst sprach Alex Eder über die Maßnahmen, für die das Staatliche Bauamt zuständig ist. Noch nicht ganz fertiggestellt ist unter anderem die Brücke der FS13 über die Staatsstraße 2350 bei Langenbach. Der Verkehr läuft zwar wieder, es seien jedoch noch Restarbeiten zu erledigen, die noch zu kurzzeitigen Sperren führen würden. In Moosburg wird die St2350 voraussichtlich den gesamten Mai über zwischen beiden Ortseingängen gesperrt sein.

 

Auf einer Länge von drei Kilometern wird die Fahrbahn der Bundesstraße 13 zwischen Hohenkammer und der Landkreisgrenze erneuert. Geplanter Baubeginn ist am 27. März, fertiggestellt werden soll die Maßnahme etwa Ende Juni. Eder wies darauf hin, dass die weitere Strecke im Landkreis Pfaffenhofen wohl dann ab September gemacht werde, da eine Koordination mit dem Staatlichen Bauamt Ingolstadt leider nicht möglich gewesen sei.

 

Insgesamt drei Millionen Euro sind für die Fahrbahnerneuerung der B13 zwischen Fahrenzhausen und Lauterbach samt Instandsetzung zweier Brücken eingeplant. Bis zum Start werde jedoch noch einige Zeit vergehen, da noch wichtige Dinge zu klären seien. Gebaut wird rund zwei Jahre lang.

 

Ganz oben im Bundesverkehrswegeplan steht die Nordostumfahrung Freising. „Wir sind im Zeitplan“, sagte Eder. Bis zum Sommer würden nun vorbereitende Maßnahmen erledigt, Baubeginn mit dem Anschluss Süd werde jedoch nicht vor Ende des Jahres sein. Außerdem haben im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen zahlreiche andere Projekte den Status „vordringlicher Bedarf“. „Schon daran sieht man, dass der Bedarf im Landkreis Freising sehr hoch ist“, betonte Maier. „Da stehen viele große Maßnahmen an. Es gibt sehr viel zu tun in den nächsten Jahren“, meinte Eder.

 

Im Bereich der Kreisstraßen sind aktuell hauptsächlich Unterhaltsmaßnahmen zu bearbeiten, wie Tiefbauamtsleiter Andreas Kämper sagte. „Großes Ziel ist es, die Kreisstraßen stets in ordnungsgemäßem Zustand zu halten“, sagte Landrat Josef Hauner.

 

Ein „wichtiges Thema“ sei laut Hauner der geplante Radschnellweg von Garching nach Freising. Dazu solle in Abstimmung mit den beteiligten Kommunen und dem Flughafen eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. Eder betonte, Radschnellwege spielten gerade in Ballungsräumen in Zukunft eine große Rolle. Landrat Hauner bedankte sich auch bei den Vertretern des Staatlichen Bauamts für deren Unterstützung, wenn es um die Radwege geht.

Sprachen über die geplanten Maßnahmen (v.l.): Bauoberrat Alex Eder, Baudirektor Stefan Maier, Andreas Kämper (Landratsamt, Leiter Tiefbauamt), Landrat Josef Hauner, OB Tobias Eschenbacher und Rüdiger Jürgens (Stadt Freising, Leiter Tiefbauplanung)

Bürgerservice Kontakt

Kontakt
Sie können uns Ihre Fragen, Wünsche, Anregungen oder Beschwerden mitteilen. Wir werden diese umgehend bearbeiten und Sie darüber informieren, wie es weiter geht.

Bürgerhilfsstelle