10 Jahre Kreistagsbeschluss zur Energiewende

Ausstellungsposter im Internet

Die Energiewendebeauftragten des Landkreises Freising Moritz Strey und Albrecht Gradmann gemeinsam mit Landrat Josef Hauner und Prof. Claudia Kemfert bei der Eröffnung der Posterausstellung.

Im Jahr 2007 hat sich der Landkreis Freising das ehrgeizige Ziel gesetzt, den gesamten Kreis bis 2035 vollständig mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Der zehnte Jahrestag des Beschlusses wurde genutzt, um auf bisherige Aktivitäten zurückzublicken und sich mit dem weiteren Vorgehen zu Erlangen der anspruchsvollen Zielsetzung auseinanderzusetzen.

 

Um Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über die vergangenen, aktuellen und zukünftigen Aktivitäten im Bereich der Energiewende im Landkreis zu geben, fand im Kreuzgang des Landratsamts vom 10. – 23. Mai 2017 eine Ausstellung statt. Präsentiert wurden Praxisbeispiele von Kommunen, Vereinen und Gruppierungen die an der Umsetzung der Energiewende beteiligt sind.

 

Die Pressemitteilung zur Veranstaltung mit weiteren Informationen finden Sie hier.


Landratsamt Freising

Energiewende im Landkreis Freising

Der Kreistag fasste am 29. März 2007 – damals eine echte Pioniertat – einen „Energiewendebeschluss“, demzufolge sich der gesamte Landkreis bis zum Jahr 2035 mit erneuerbaren Energien versorgt. Der Landkreis sieht seine Aufgaben vor allem in der Vernetzung der Kommunen, in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Vorbildfunktion bei der Bewirtschaftung der eigenen Liegenschaften.

Landratsamt Freising

Klimaschutzbündnis der Gemeinden

Zur Umsetzung der Energiewende wurde im Landkreis Freising 2012 ein Klimaschutzbündnis gegründet. Mit diesem Bündnis bietet der Landkreis den Gemeinden seine Unterstützung bei der Umsetzung der Energiewende an. Aktuell gehören 17 der 24 Gemeinden im Landkreis dem Klimaschutzbündnis an.

Gemeinde Attenkirchen

Solare Nahwärmeversorgung mit saisonaler Wärmespeicherung in Attenkirchen

Im solaren Nahwärmeprojekt in Attenkirchen wurde erstmalig ein Hybridspeicherspeicher eingesetzt, bei dem ein unterirdischer Heißwasserspeicher mit einem Volumen von 500 m³ im Zentrum eines Erdwärmesonden-Speichers (90 Sonden, 2 m Abstand, 30 m tief) liegt. Der innere Heißwasserspeicher ist thermisch mit dem Erdwärmesonden-Feld gekoppelt. Es wird keine wasserdichte Innenauskleidung eingesetzt und der gesamte Speicher ist nur nach oben wärmegedämmt. Durch serielle Verschaltung der beiden Systeme und eine Beladung von innen nach außen, bzw. eine Entladung in umgekehrter Richtung wird eine horizontale Schichtung erzeugt und so die Wärmeverluste minimiert.

Info und Download

Poster "Solare Nahwärme"

Große Kreisstadt Freising

Klimaschutz vom Konzept in die Praxis

Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bis zum Jahr 2035: Dieses Ziel verfolgt der Landkreis Freising. Die Stadt Freising unterstützt dieses Vorhaben aktiv. Mit einem umfassenden Klimaschutzkonzept hat sich die Stadt eigene, ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt.Der Stadtrat hat sich 2013 in einem Beschluss einstimmig zum Konzept und dessen Umsetzung bekannt.

Gemeinde Hohenkammer

Praxisbeispiele aus der Gemeinde Hohenkammer

Im Zuge der steigenden Energiekosten wird es immer wichtiger, Energie und somit Geld zu sparen. Die Gemeinde Hohenkammer hat mit einem integrierten Energiekonzept dabei das richtige Werkzeug in der Hand, um die Energiewende umzusetzen. Aus diesen Umsetzungsvorschlägen heraus wurde im Herbst 2016 damit begonnen, die wichtigsten Maßnahmen zu realisieren. Auf dem Poster werden die Projekte "Grundschule & Sportstätten" und "Kläranlage" vogestellt.

Gemeinde Kranzberg

Gemeinde Kranzberg

Die Umsetzung der Energiewende ist ein Thema, das in der Gemeinde Kranzberg aktiv angegangen wird. Mehrere gemeindeeigene Liegenschaften wurden in den letzen Jahren mit Photovoltaik Dachflächenanlagen ausgerüstet. Zwei neue Anlagen sind derzeit in Planung. Zudem wird die Straßenbeleuchtung derzeit (Stand 2017) vollständig auf LED-Leuchtmittel umgestellt.  

Stadt Moosburg

Energiewende Moosburg

Der Moosburger Stadtrat fasste im Dezember 2007 den Beschluss zur Umsetzung der Energiewende. Bis 2035 soll erreicht werden, dass die dann noch in Moosburg verbrauchte Energie in allen Sektoren zu 100 % aus erneuerbaren Energien bereitgestellt wird. Damit schließt sich Moosburg als erste Kommune dem Beschluss des Landkreises an.

Gemeinden Neufahrn und Eching

Biomasse Heizkraftwerk in Neufahrn/Eching

Die STEAG New Energies ersetzte 2002 eine Müllverbrennungsanlage durch ein umweltfreundliches Biomasse Heizkraftwerk. Die erzeugte Wärme dient der Versorgung des Fernwärmenetzes der Gemeinden Neufahrn und Eching, das große Teile der beiden Gewerbegebiete und die Wohngebiete im Neufahrner Westen seit 1975 mit einer Anschlussleistung von 46MW mit Wärme versorgt.

Gemeinde Wang

Energiewende in Wang

Die Gemeinde Wang Hat im September 2012 im Gemeinderat beschlossen, die Energieversorgung der Gemeinde Wang langfristig zu einer autarken Eigenversorgung zu entwickeln. Die Gemeinde hat bereits mehrere PV Dachanlagen auf eigenen Liegenschaften installiert und Potentialstudien zur Windkraftnutzung in Auftrag gegeben.

Kulturraum Ampertal

Energiewende im Ampertal

Der Kulturraum Ampertal ist ein Zusammenschluss der Gemeinden Allershausen, Attenkirchen, Fahrenzhausen, Freising, Haag a.d. Amper, Hohenkammer, Kirchdorf a.d. Amper, Kranzberg, Langenbach, Paunzhausen, Wolfersdorf und Zolling. Sie erarbeiten gemeinsam abgestimmte Konzepte und Strategien zur Energiewende. Die Umsetzung erfolgt durch die jeweiligen Kommunen.

BEG Freisinger Land

BEG Freisinger Land

Die Bürgerenergiegenossenschaft Freisinger Land (BEG) hat sich Ziel ist die dezentrale Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien im Freisinger Land und der Region München in allen drei Energiesektoren Strom, Wärme und Mobilität zum Ziel gesetzt. Die Bündelung vorhandener Ressourcen erhält die Wertschöpfung vor Ort. Sie fördert die Kaufkraft der Mitglieder und stärkt die heimische Wirtschaft.Im Zuge der steigenden Energiekosten wird es immer wichtiger, Energie und somit Geld zu sparen.

Solarfreunde Moosburg

Ein Verein der Menschen und kWh bewegt

Ein stabiles Klima, sichere und bezahlbare Energie, Frieden - diese für uns lebenswichtigen Güter werden durch die massenhafte Verbrennung von Erdöl, Erdgas und Kohle bedroht. Die Solarfreunde Moosbuft sind mit mehr als 460 Mitgliedern seit Herst 1996 jeden Tag aktiv für Klimaschutz und Energiewende.

Solarregion Freisinger Land

“Dachmarke” zu Erneuerbaren Energien im Landkreis Freising

Die „Solarregion Freisinger Land“ wurde 2004 unter Schirmherrschaft des Landrats gegründet.Sie ist ein Zusammenschluss der Vereine Solarfreunde Moosburg, Sonnenkraft Freising und des Landratsamtes. Hauptthema ist die Umsetzung der Energiewende. Die Idee ist es, Vereine, Verbände und Organisationen im
Landkreis Freising, die sich für die Energiewende zu 100% Erneuerbaren Energien engagieren, zusammenzuführen.

Stadtwerke Freising

Stadtwerke Freising

Seit April 2011 liefern die Freisinger Stadtwerke ihren Kunden in Freising und der Region ausschließlich atomstromfreien Strom. Seit 2015 stammt die gesamte Stromlieferung an alle Kunden in Freising und der Region aus 100 Prozent regenerativer Erzeugung. Nicht zuletzt als Netzbetreiber für alle Photovoltaikanlagen in Freising sowie als Betreiber und Anteilseigner zahlreicher EE-Erzeugungsanlagen  sind die Stadtwerke ein wichtiger Teil der Energiewende im Landkreis Freising. 


Ansprechpartner

Albrecht Gradmann

Energiebeauftragter

Büro: 559
Montag - Freitag vormittags

Tel.: 08161 / 600-418
Fax: 08161 / 600-610

E-Mail: albrecht.gradmann[at]kreis-fs.de

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