Landespflegegeld

2018 wurde in Bayern das Landespflegegeld in Höhe von 1.000 € eingeführt. Dieses können in Bayern lebende Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 beantragen. Es muss nur einmal beantragt werden und wird dann, solange die Voraussetzungen bestehen, jährlich weitergezahlt. Der Pflegebedürftige kann in einem Pflegeheim untergebracht sein oder Zuhause leben und versorgt werden.
Das Landespflegegeld Bayern ist nicht zweckgebunden und steht jedem zur freien Verfügung. Das bedeutet, es muss kein Nachweis geführt werden, wofür das Geld benötigt wird oder wurde.

 

Was müssen Sie tun, um Landespflegegeld zu erhalten?

 

Um Landespflegegeld zu erhalten, müssen Sie Ihren Antrag bei der Pflegegeldstelle einreichen. Die Antragsformulare gibt es auf der Seite der Bayerischen Landesregierung sowie bei den Finanzämtern, Landratsämtern und dem Zentrum Bayern Familie und Soziales.

 

Sie haben die Möglichkeit einen Antrag im Landratsamt Freising, Landshuter Str. 31 in 85356 Freising bei Frau Napolski (Neubau, 1. Stock, Zimmer 577) abzuholen. Gerne senden wir Ihnen diese auch per Post. Anfragen hierzu richten Sie bitte an Frau Napolski unter der Tel.-Nr. 08161/600-393 bzw. per E-Mail an andrea.napolski[at]kreis-fs.de. Den ausgefüllten Antrag senden Sie an folgende Adresse:

 

Bayerisches Landesamt für Pflege
- Landespflegegeld -
Postfach 1365
92203 Amberg

 

Welche Nachweise muss ich dem Antrag beifügen?

 

Sie müssen Ihrem Antrag eine Kopie des Pesonalausweises bzw. Reisepasses und eine Kopie des Bescheids der Pflegekasse beifügen. Wenn ein Bevollmächtigter oder Betreuer den Antrag stellt, müssen diese eine Kopie der Vollmacht oder des Betreuerausweises beilegen. Das Landespflegegeld wird auf das Konto des Antragstellers überwiesen.

 

 

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