Tierseuchen

Die Tierseuchenbekämpfung, vor allem die Bekämpfung der vom Tier auf den Menschen übertragbaren Krankheiten (Zoonosen) ist nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben des Veterinäramtes. Früher gefürchtete Tierseuchen wie Tuberkulose, Brucellose, Maul- und Klauenseuche, Tollwut, Hühnerpest und Leukose haben inzwischen durch intensive Anstrengungen der Veterinärverwaltung ihre Schrecken verloren.

Andere Seuchen und Krankheiten machen den Amtstierärzten jedoch große Sorgen und viel Arbeit. Salmonellose, BHV-1, Blauzungenerkrankung, BVD-MD , Aujeszkysche Krankheit, Geflügelpest, Schweinepest und die viel diskutierte BSE ("Rinderwahnsinn") stellen uns vor umfangreiche alte und neue Aufgaben. Ein wichtiges Instrumentarium zur Tierseuchenbekämpfung ist gute und rechtzeitige Diagnostik.

Deshalb werden regelmäßige Blut- und Milchuntersuchungen in allen Rinder- und Schweinebeständen vorgenommen. Verdächtige verendete Tiere werden einer Sektion und einer Laboruntersuchung zugeführt, um frühzeitig eine Seuchengefahr zu bannen. Ein wichtiges Glied in der Kette seuchenverhindernder Maßnahmen stellt eine gut funktionierende Beseitigung tierischer Nebenprodukte (Tierkörperbeseitigung) dar.


Wichtige Hinweise zu den Tierseuchen

Afrikanische Schweinepest (ASP)

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Europa immer mehr in Richtung Westen aus. Die Virusinfektion ist zuletzt bei Tieren in Tschechien nachgewiesen worden. Daher warnt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, keine Speisereste achtlos wegzuwerfen.

BHV-1

Bovine Virus Diarrhoe/Mucosal Disease

Am 01.01.2011 trat die Verordnung zum Schutz der Rinder vor einer Infektion mit dem Bovinen Virusdiarrhoe-Virus  (BVDV-VO) in Kraft. Sie verpflichtet den Tierhalter, jedes Rind, das ab dem 01.01.2011 geboren wird, auf das BVD-Virus untersuchen zu lassen. Des Weiteren müssen auch grundsätzlich (d. h. Ausnahmen sind möglich) alle Rinder, die ab dem 01.01.2011 aus einem Bestand verbracht werden, ebenfalls untersucht werden, sofern sie noch nicht den Status „BVDV-unverdächtig“  haben. Die BVDV-VO sieht  ausschließlich virologische Untersuchungen vor, die in Bayern hauptsächlich an Ohrgewebeproben neugeborener Kälber durchgeführt werden sollen. Nähere Informationen finden sich in der Bekanntmachung der amtlichen Methodensammlung für die Untersuchung der Bovinen Virusdiarrhoe vom 30.10.2008.

Blauzungenkrankheit/Bluetongue

Die Blauzungenkrankheit (Bluetongue disease ) ist eine virusbedingte, hauptsächlich akut verlaufende Krankheit der Schafe und Rinder. Ziegen, Neuweltkameliden (u.a. Lamas, Alpakas) und Wildwiederkäuer sind für die BT ebenfalls empfänglich.

BSE

Vogelgrippe

Die Klassische Geflügelpest ist eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza bei Geflügel und anderen Vögeln, die durch hoch pathogene Influenzaviren der Subtypen H5 und H7 verursacht wird. Sie ist eine Infektionskrankheit, die bevorzugt Hühnervögel und Puten, aber auch Wassergeflügel wie Enten und Gänse befällt.

Bienenkrankheiten

Varroa, Amerikanische Faulbrut, Acarapiose - Bienen können von verschiedenen Krankheiten befallen werden. Hier ein Überblick.

Bovine Virus Diarrhoe/Mucosal Disease

BVD/MD (weitere  Infos)  

Am 01.01.2011 trat die Verordnung zum Schutz der Rinder vor einer Infektion mit dem Bovinen Virusdiarrhoe-Virus  (BVDV-VO) in Kraft. Sie verpflichtet den Tierhalter, jedes Rind, das ab dem 01.01.2011 geboren wird, auf das BVD-Virus untersuchen zu lassen. Des Weiteren müssen auch grundsätzlich (d. h. Ausnahmen sind möglich) alle Rinder, die ab dem 01.01.2011 aus einem Bestand verbracht werden, ebenfalls untersucht werden, sofern sie noch nicht den Status „BVDV-unverdächtig“  haben. Die BVDV-VO sieht  ausschließlich virologische Untersuchungen vor, die in Bayern hauptsächlich an Ohrgewebeproben neugeborener Kälber durchgeführt werden sollen. Nähere Informationen finden sich in der Bekanntmachung der amtlichen Methodensammlung für die Untersuchung der Bovinen Virusdiarrhoe vom 30.10.2008  (Bundesanzeiger Nr. 169 vom 06.11.2008). 

   

 

 

Blauzungenkrankheit/Bluetongue

Amtsblatt Nummer 12 Allgemeinverfügung zur Blauzungenkrankheit

BSE

Vogelgrippe

Newcastle Disease

Varroa

Salmonellose 

Schweinepest

  • Schweinepest-Monitoring bei Wildschweinen

    Die Europäische Schweinepest war und ist in den Wildschweinpopulationen einiger europäischer Länder endemisch und stellt eine ernstzunehmende Bedrohung für benachbarte Hausschweinebestände dar, weshalb die Schweinepest auch in Wildschweinbeständen streng bekämpft wird.

     

    Zur Überwachung des Status der Schweinepest in der Schwarzwildpopulation ist der Probenumfang auf Basis der Schwarzwildstrecke des jeweiligen Landkreises festgelegt. 4 % der Schwarzwildstrecke sind stichprobenartig mittels Blutproben zu untersuchen: Belegschein für die Überwachung von Proben bei Wildschweinen. Die Probenröhrchen erhalten die Jäger im Veterinäramt.

Tollwut

Equine Infektiöse Anämie

Tuberkulose


Schweinehaltungshygieneverordnung


Neue Fischseuchenverordnung

Informationen und  Fließschema

Genehmigung und Registrierung von Fischbetrieben nach der Fischseuchenverordnung 

Bestandsregister für Fische


Equidenkennzeichnung

Fragen und Antworten zur Kennzeichnung und Identifizierung von Einhufern (weitere Informationen unter  BMELV
Infoblatt Equidenkennzeichnung


Wildhaltung


Viehverkehrsverordnung

Gemäß Viehverkehrsverordnung besteht u. a. eine allgemeine Kennzeichnungs- und Aufzeichnungspflicht  


Weitere Informationen zu Tierseuchen


Formulare

Hier finden Sie alle erforderlichen Formulare